Mag. Daniela Schuh

Universitätsassistentin (prae doc)
uni:docs Stipendiatin

Tel: +43-1-4277-49618

eMail: d.schuh@univie.ac.at

Biographie

Daniela Schuh ist seit Mai 2014 Dissertantin am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Wien. Zuvor studierte sie Soziologie und Rechtswissenschaften und forschte im Rahmen des Projektes „Biologie und Recht“ an der Harvard Universität. Weitere Forschungstätigkeiten führte sie im Rahmen des, von der Europäischen Kommission finanzierten, Projekts „Platform of Local Authorities and Communicators Engaged in Science“ (PLACES) durch. Ihre Dissertation, die sie unter der Aufsicht von Univ.-Prof. Ulrike Felt verfasst, wird von der Universität Wien im Rahmen des uni:docs -Förderprogrammes finanziert.

Derzeitige Forschungsinteressen

In ihrer Dissertation fokussiert Daniela Schuh die Bedeutung von Innovationen im Bereich der Reproduktionstechnologie für wandelnde Konzepte von Familie und Staat. Hierbei geht sie nicht von einer einseitigen Wirkung neuer Technologien auf gesellschaftlichen Wandel aus, sondern fragt nach den Interaktionen zwischen sozialen und technologischen Entwicklungen. Besonderes Augenmerk legt sie auf den Beitrag, den Rechtsordnungen und Rechtskulturen in diesen Prozessen spielen. Demnach untersucht sie die gesellschaftliche Bedeutung moderner Formen der assistierten Fortpflanzung als Produkt ihrer Interaktion mit unterschiedlich historisch und kulturell verankerten Rechtssystemen und Rechtskulturen. Ihre Forschung führt sie in Deutschland und Frankreich durch und ihr Hauptaugenmerk liegt auf Fällen internationaler Leihmutterschaft und den Kontroversen rund um die familiäre und nationale Zugehörigkeit der geborenen Kinder.

Zuvor studierte Daniela Schuh Soziologie und Rechtswissenschaften an der Universität Wien wobei sie ein starkes Interesse an dem Spannungsfeld zwischen nationalen Rechtsprechungen und globalen, privatwirtschaftlich regulierten Handlungsräumen im Bezug auf moderne Biotechnologien entwickelte. In ihrer 2012 verfassten Diplomarbeit „Verbotene Kinder“ analysierte sie den öffentlichen Diskurs über Reproduktionstourismus in französischen und deutschen Medien.

Ausgewählte Publikationen